Messebericht LBM – Tag 3

Guten Morgen, ihr Lieben!

Gestern war ich abend einfach zu kaputt, um mich nochmal an den PC zu setzen, daher kommt der „Messebericht“ erst heute. Tja, was soll ich sagen…….

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auf diesem Bild bin ich noch voller Hoffnung gestartet……die Straßen waren nicht wirklich gut geräumt, vor allem die A72 und dann die B2 . Einige male ging es nur schleppend voran. Der Obergau war dann aber, als es schon zum Stau 1km vor der Messeabfahrt kam. Da war dann meine Laune schon mal im Keller. Wie ich gehört hatte, waren die Parkplätze auch nicht gut oder gar nicht geräumt. Um nur auf dem Außengelände der Messe zu sein, hätte ich minimum 1h Stunde in dem Stau gestanden. Das war mir dann zu doof und ich bin umgedreht, um es von der anderen Seite zu probieren – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber auch da ging nichts vorwärts……ich habe aufgegeben. Mit Wilhelmina dann kurz telefoniert, um zu erfahren, dass sie nicht mal von Leipzig rein kommen auf die Messe, weil weder Zug noch S-Bahn fahren, mit dem Auto es zu gefährlich sei und ein Taxi auch nicht zu bekommen ist. Sie waren also genauso blöd dran wie ich.

Also bin ich wieder Richtung Heimat, dann kam mir aber eine Idee, wie ich meinen verkorksten Tag noch retten kann und die vielen Kilometer nicht völlig umsonst gefahren bin – auf zum Schwesterchen, die nur 50km von Leipzig entfernt wohnt.

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Dort gab es erst mal einen Kaffee und  lecker Kuchen als Nervennahrung.

Wir sind dann einfach mit ihrer Familie zum shoppen zu „nova iventis“ gefahren – ein riesiges Einkaufscenter. Ich muss wiederkommen, wir haben nicht alle Läden geschafft.

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Quelle: pixabay

Ich bin dann mal spaßenshalber in einen Laden, in dem es Bücher gibt ……….so bissel „Messeluft“ schnuppern

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Ein Eis musste natürlich auch sein heute, dort gibt es ein tolles ital. Eiscafe mit ganz vielen leckeren Eissorten.

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Gegen 20 Uhr bin ich dann Richtung Heimat gefahren, wenigstens waren die A9 und A4 gut geräumt. Abends war ich dann einfach nur fertig……..und morgen hat mich der Wahnsinn namens „Arbeit“ leider schon wieder, obwohl…….ich bin immer noch Urlaubsreif. ….

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Quelle: pixabay

Es waren 3 wunderschöne, aber auch anstrengende Tage und ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Werde wohl aber definitiv nur noch Donnerstag und Freitag fahren, das ist einfach entspannter.

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Messebericht LBM – Tag 2

Und schon ist Tag 2 der Buchmesse in Leipzig auch vorbei. Ich habe viele tolle Autorinnen und Autoren getroffen, einiges gelernt, vieles nicht verstanden ( dazu weiter unten IMG_20180316_084818_resized_20180316_080911471mehr ) und bin mit praller Tasche bei winterlichem Mistwetter nach Hause gefahren.

Drückt mir mal die Daumen, dass es morgen nicht mehr schneit

Aber der Reihe nach…….

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Diesmal hatten wir ja doch ein strafferes Programm als gestern. Leider war dann schon auf der Autobahn stop and go bei der Ausfahrt zur Messe angesagt. Also kam ich schon gleich zu meiner ersten Lesung zu spät.

Aber egal…..ich hab noch genug mitbekommen und mich spontan zum Kauf des Buches von Lutz Kreutzer entschieden.

Den Autor kannte ich noch nicht, aber Plot und der Kommissar in dem Buch haben mich mal sofort überzeugt. Natürlich hab ich mir den Thriller signieren lassen und der Autor musste auch für ein Bild herhalten – was er gern getan hat.

 

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Da Wilhelmina noch nicht da war, bin ich allein durch Halle 5 geschlendert und WEN hab ich da erspäht? ELIAS HALLER…… einen meiner Lieblingsautoren aus Chemnitz. Ich warte sehnsüchtig auf seinen 6. Donner -Band

 

Ebenfalls traf ich am Roman Newsboard Stand in Halle 5 eine mir bekannte und sehr sympathische Autorin – Kerstin Sonntag ( Kate Lynn Mason). Für ein Foto war sie natürlich zu haben……IMG_20180316_113938_resized_20180316_090417242

 

 

 

 

 

Am Stand der Selfpublisher ist mir gestern schon ein Buch ins Auge gestochen und heute musste ich es dann auch haben – das ist bestimmt total witzig.

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Ist das Lesezeichen nicht toll?

IMG_20180316_195419_resized_20180316_075734089Natürlich wurde auch dieses Buch signiert und ein Foto mit den Autorinnen geknipst. Vielen herzlichen Dank an Sylvia und Sigrid für das Buch.
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Zur „Crew“( deswegen die tollen Mützen) gehört aber auch noch die Autorin Silke Boger. Sie beschloss spontan, mir ebenfalls ein Buch zu schenken und auch hier freue ich mich schon aufs Lesen.

IMG_20180316_195540_resized_20180316_075736621                                                     IMG_20180316_195551_resized_20180316_075732238

Eine Rezension ist euch auf alle Fälle sicher………

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Nachmittags hatten wir in Halle 5 noch einen Termin zu einem Vortrag, in dem es um das Thema “ Sicher im Netz“ ging. Den Vortrag hielt Susanne Kasper. Ich kenne Suse IMG_20180316_143312_resized_20180316_084525961schon länger, denn sie ist die Betreiberin der Plattform „Literaturschock.de“, bei der ich Mitglied bin. Auch einige Blogtouren habe ich mit ihr schon zusammen gemacht.

 

Das Thema „Sicher im Netz“ war total interessant, wenn ich auch ehrlich zugeben muss, dass ich nicht wirklich viel von dem verstanden habe, weil das alles böhmische Dörfer für mich sind. Aber Suse hat es geschafft, das Wichtigste in 30 Minuten zu pressen.Da bin ich sehr froh, dass Wilhelmina mir hilft, meinen Blog auf Vordermann zu bringen. Die fand den Vortrag sehr gelungen – und sie versteht was von dem Zeug…….grins.

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Wilhelmina und ich sind dann mal in Halle 4 gegangen, denn da waren wir noch gar nicht. Am Stand von Bastei Lübbe ist mir eine große blonde Frau in roter Jacke ins Auge gesprungen. Tadaaaaa……..Sonya Kraus.

 

Na, da musste ein Foto gemacht werden  ( das Gesicht von Wilhelmina war allerdings auch sehenswert, sie kannte Sonya Kraus nämlich nicht )

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Wilhelmina und ich haben uns dann gegen 17 Uhr verabschiedet. Spontan bin ich noch mal ein wenig durch Halle 3 geschlendert und da ist mir ein Stand aufgefallen.

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Nach einem netten Gespräch mit einem der Veranstalter des Verlages wurde mir spontan ein Exemplar zum rezensieren geschenkt. Einen herzlichen Dank dafür an den Verlag 3H – eine Rezension ist euch gewiss.

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Ein absolut tolles Kostüm kam uns auch wieder vor die Linse gelaufen heute…..

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So verging auch der 2. Tag ziemlich schnell und die Eindrücke waren für mich wieder ergreifend. Die Heimfahrt war dann allerdings schon anstrengend, denn der Winter hat anscheinend beschlossen, uns nochmal zu beehren. Na hoffentlich wird das Wetter morgen nicht so schlimm, denn unser Plan für morgen ist voll.

Ich werde berichten………

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Messebericht LBM – Tag 1

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Einmal im Jahr nehme ich Urlaub, nur um  3 Tage lang von 10 Uhr bis 18 Uhr durch 5 Hallen zu laufen, spätestens Samstag abends Rücken Aua zu haben und meine Füße nicht mehr zu spüren. Aber wie die meisten „Leseverrückten“ gehört die Leipziger Buchmesse auch bei mir einfach zu einem „must have“ . Die Vorfreude war auch diesmal groß, geplant hatte ich aber nichts konkretes.

 

Getroffen habe ich mich wie auch voriges Jahr mit Wilhelmina, eine ganz liebe Bekannte und Bloggerin. Angekommen haben wir uns erst mal herzlich umarmt ( obwohl ich fast an ihr vorbei gelaufen wäre, da ich mich auf ein dringendes Bedürfnis nach der Autofahrt konzentriert habe ). Dann ging es in die Blogger Lounge zum Pläne IMG-20180315-WA0056schmieden……Wohin müssen/wollen wir? Welche Lesungen sind uns wichtig? Welche Autoren wollen wir sehen/treffen?

 

Da heute noch nicht so viel los war und wir auch keine Lesung gefunden hatte, die uns ansprach, begannen wir dann einfach, entspannt durch die Hallen zu schlendern.

 

 

Tja, und dann sind wir beim Autorenduo Iny Lorentz am Stand gelandet. Voriges Jahr hab ich dem sympathischen Ehepaar schon bei einer Lesung zugehört, aber leider noch keines ihrer wunderbaren Bücher gelesen. Das ändert sich ab heute. Ich habe mich für ihr allererstes Buch entschieden.

cofNatürlich habe ich die Gelegenheit beim Schopf gefasst und mir das Buch signieren lassen.cof

 

 

 

 

 

 

 

Ein Foto mit beiden Autoren musste dann natürlich auch noch sein.

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Entspannt ging es weiter auf eine spontane Lesung in der Phantasie Leseinsel in Halle 2.  oznorDagmar wollte dem Phantasieautor Michael Peinkofer zuhören.

 

 

 

 

Und wie jedes Jahr war befindet sich in Halle 2 in unmittelbarer Nähe der Leseinsel auch der Stand vom Verlag Torsten Low. Tina und Torsten kenne ich schon viele Jahre. Ich kann nämlich sagen, dass ich mit beiden verwandt bin…….grins. Natürlich musste ich da hin und werde auch die nächsten Tage dort vorbei schauen auf einen Plausch.

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Irgendwann schaffe ich es auch mal als Beifahrer auf die Messe Torsten, dann darfst du gern für mich mal unter deine Theke greifen………

 

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Neben den vielen tollen Kostümen, die man in Halle 1 auf der Manga Convention sieht, gibt es auch in Halle 2, wo sich viel um Fantasie dreht, tolle Kostüme zu sehen. Einen Schnappschuss hab ich von dort…….

 

 

 

So ging der 1. Tag der Buchmesse relativ gechillt zu Ende. Ab morgen sieht das etwas anders aus, denn unser Programm ist ein klein wenig straffer. Außerdem musste ich meinen Plan, nur Donnerstag und Freitag zu gehen, mal eben über den Haufen werfen, da Dagmar und ich am Samstag so viele Lesungen, zu denen wir gehen wollen, gefunden haben. Hoffen wir, dass es nicht nur „Massenschubsen“ wird.

Ich hoffe, ich konnte alle Daheimgebliebenen auf die Reise heute mitnehmen. Morgen geht es weiter……….. Bis dahin!

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Happy Birthday – 3 Jahre Buchblog

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Quelle: pixabay.de

 

WordPress hat mich heute daran erinnert, dass ich genau vor 3 Jahren diesen Blog gegründet habe. Na wenn das kein Grund zum Feiern ist!

 

3 Jahre mit manch einem Beitrag, der die Statistik gesprengt hat ( die Lesung von und mit Andreas Gruber – meinem Lieblingsautor ), 3 Jahre mit vielen tollen Blogtouren, interessanten und spannenden Büchern ,die ich lesen und rezensieren durfte.

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Quelle: pixabay.de

 

Aber auch 3 Jahre mit einer Leseflaute, die mich 2017 fest im Griff hatte. Zum einen, weil da meine Prüfungen waren für die Ausbildung, zum anderen hatte ich einfach keine Lust zu bloggen.

Jetzt hat mich das Bloggen aber wieder, ich habe Lust, zwar wenig Zeit, aber mir fest vorgenommen, meinem Blog wieder mehr Zeit und Interesse zu widmen – und damit auch den Autoren und Verlagen, für die ich Bücher rezensieren darf. Ich muss mir nur nicht mehr so viel auf einmal vornehmen , dann klappt das schon.

 

Gehören zu einem Geburtstag Geschenke? NA KLAR!

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Quelle: pixabay.de

 

Und IHR sollt sie bekommen. Daher verlose ich 2 Überraschungspakete, deren Inhalt noch geheim ist. Ich verrate euch nur soviel, ich bringe sie direkt von der Buchmesse in Leipzig mit.

Was müsst ihr dafür tun? Hinterlasst mir einfach einen netten Kommentar und schon seid ihr im Lostopf! Ihr müsst meinem Blog dafür nicht folgen, ich würde mich aber sehr darüber freuen. ( keine Voraussetzung fürs Gewinnspiel!)

Ausgelost wird am Sonntag, den 18.03.2018. Die Gewinner gebe ich in einem neuen Beitrag dafür bekannt! Also schaut am Sonntag  doch wieder hier rein.

Viel Glück!     klee-1015602__180

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Das Kleingedruckte!!!

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von mir organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei mir melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 18.3.2017 um 12:00 Uhr.

Mittendrin Mittwoch 14.03.2018

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Und auch hier möchte ich weiter anknüpfen, um meinen Blog wieder mehr mit Leben zu füllen.

 

Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.


 

Im Moment lese ich an einem Buch, welches noch nicht auf dem Büchermarkt erschienen ist ( geplant Herbst 2018 im Verlag SchriftStella ). Ich darf es testlesen und freue mich total, zu dem elitären Kreis zu gehören………Danke Bianca für dein Vertrauen!

Deshalb gibt es auch noch kein Cover …….lasst euch überraschen. Ich garantiere euch aber jetzt schon, dass die Bauchmuskeln ordentlich strapaziert werden.

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„Im stillfreundlichen Krankenhaus habe ich viel gegessen. Ich war die erste Muddi am Frühstücksbuffet – denn mich quälte Hunger! Das Babybett hatte Rollen und ich konnte das schwere Tablett voller Kohlenhydrate und Kalorien wunderbar in mein Zimmer transportieren und leer futtern. Da ich völlig unerfahren war, was das Stillen betraf, war das schon sehr aufregend. Die kleinen Schlüpflinge hängen eigentlich die ganze Zeit an der Brust. Man merkt irgendwann gar nicht mehr, dass man obenrum gerade die Freikörperkultur wiederbelebt. Eines Morgens wäre ich beinahe mit heraus baumelnden Milchtüten zum Buffet gewatschelt. Ach, so frisch geworfen ist einem doch nichts mehr peinlich. Mein Mann hat das alles sehr entspannt hingenommen. Er war stolz auf mich und seine Leibesfrucht und half mir, wo er konnte. Schade, dass er den Windelpupser nicht stillen konnte.“

Auszug aus:

„Was nun? Frau Bodenschlampe – Abnehmen ist nichts für Mädchen“

von Bianca Schmidl

 

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„Blutpsalm“ – von Meredith Winter

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Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Sommerburg Verlag; Auflage: 1 (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981872215
ISBN-13: 978-3981872217
Preis: 9,99€

Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.
Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben …

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Eine kleine Gemeinde im Norden Deutschlands wird Schauplatz mehrerer brutaler Morde. Diese beginnen, als sich der Pastor des 800 Seelendorfes in eine Prostituierte verliebt. Niemand weiß, wieso plötzlich Männer aus dem Dorf grausam ermordet und dann zur Schau platziert werden mit einer Visitenkarte von Marlene, die als Prostituierte ganz spezielle Dienste anbietet. Welch dunkles Geheimnis hütet sie? Und ist der junge Pastor wirklich so fromm und gottesfürchtig, wie er es in seinen Gottesdiensten seiner Gemeinde glauben machen möchte? Auch einige seiner „Schäfchen“ scheinen nicht so unschuldig zu sein, wie sie vorgeben. Die Polizei tappt im Dunkeln und als auch das Leben von Jonathan und Marlene in Gefahr ist, müssen sie sich selbst auf die Spur des Täters machen……

Das Buch „Blutpsalm“ stammt aus der Feder der jungen Autorin Meredith Winter. Es handelt sich hier um einen Liebeskrimi, welcher etwas mehr als 200 Seiten umfasst. Es ist mein 2. Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich kann schon gleich sagen, dass es für mich das bessere Werk ist.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Jonathan und Marlene erzählt. Ebenfalls kommt der Täter zu Wort, der diese grausamen Morde verübt. Dies fand ich sehr spannend, weil man als Leser so ein Motiv für die Taten bekommt, wenn man es auch in diesem Fall nur schwer nachvollziehen kann. Ab etwa Mitte des Buches erfährt man auch, wer hier solche Taten verübt. Spannend bleibt das Buch trotzdem, da der Täter, wenn auch bekannt, ja erst mal gefasst werden muss. Die Polizei stellt sich hier leider nicht wirklich professionell an.

Spannung bekommt der Leser schon auf den ersten Seiten geliefert und die Autorin schafft es auch, bis auf wenige Ausnahmen, diese das Buch über zu halten. Ein wenig abgeflacht war die Spannung meiner Meinung nach, wenn es um die Liebesgeschichte zwischen Jonathan und Marlene ging. Aber gut, dafür ist es ein Liebeskrimi, da gehört eine größere Portion Liebesgeschichte wohl dazu. Ich hatte aber trotzdem zu keiner Zeit das Gefühl, dass es langweilig wird oder der Plot so vor sich hinplätschert.

Der Schreibstil von Meredith Winter war flüssig und angenehm zu lesen. Bei den Charakteren war ich etwas zwiegespalten. Während mir Jonathan sehr sympathisch war und ich seinen Zwiespalt zwischen Kirche und menschlichen Bedürfnissen durchaus gut verstehen konnte, war mir Marlene ein wenig suspekt. Einige ihrer Handlungen waren für mich nur schwer nachvollziehbar und man hatte nicht immer das Gefühl, hier agiert eine erwachsene Person. Ich bin nicht wirklich warm mit ihr als Protagonistin geworden.

Der Autorin ist mit diesem Buch eine interessante Mischung aus Liebesroman und Krimi gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und unterhaltsam zu lesen ist. Mir hat „Blutpsalm“ sehr gut gefallen und es wird bestimmt nicht das letzte gelesene Buch der sympathischen Autorin sein.

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„Ich schenke dir den Tod“ – von Ralf Gebhardt

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Mit dem Fund der verbrannten Überreste einer weiblichen Leiche beginnt für den halleschen Kriminalhauptkommissar Richard Störmer ein Wettlauf mit einem Entführer und Serienmörder, an dem er zu zerbrechen droht. Nahezu zeitgleich mit dem Fund einer zweiten Leiche werden mehrere Frauen während eines Klassentreffens auf dem Mansfelder Jugendherbergs-Schloss entführt, gefoltert und verbrannt. Störmer stellt eine Verbindung zwischen den Entführungen und den gefundenen Leichen her.
Der Fall sorgt für Unruhe im Privatleben von Störmer. Er verliebt sich in seine neue Nachbarin, eine Krimiautorin. Zeitgleich taucht seine fast volljährige Tochter Verena auf und bittet ihn um Hilfe. Als der Psychopath dann einen Freund von Störmer ermordet, entwickelt sich der Fall zu einem persönlichen Albtraum … ( Quelle: Amazon )

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Richard Störmer ist Kriminalhauptkommissar in Halle. Er ist ein typischer Eigenbrötler, der das Samstagsabend -Bier einem geselligen Abend vorzieht. Störmer lebt allein, hat aber eine Tochter, zu der er Kontakt hat. Eines Abends wird er zu einer verbrannten Leiche gerufen. Am Tatort findet man ein Grablicht mit menschlicher Asche, Schmuck und Katzenknochen. Außerdem liegt die Leiche schon länger am Fundort. Strömer geht davon aus, dass die Ermittlungen schnell abgeschlossen sind und der Fall keine große Sache ist. Doch dem ist nicht so, denn bei der einen Leiche bleibt es nicht und diese ist dann auch noch keine 5 Jahre tot. Außerdem gibt es vermisste Frauen im Mansfelder Umfeld, die eigentlich auf ein Klassentreffen wollten. Gibt es einen Zusammenhang zum vorliegenden Fall oder ist es nur ein Zufall? Für Strömer entwickelt sich der Fall zu einem Wettlauf mit der Zeit, denn er muss erkennen, dass er es mit einem unberechenbaren Gegner zu tun hat, der auch vor seinem Privatleben nicht Halt macht.

Das Buch „Ich schenke dir den Tod“ wurde vom Autor Ralf Gebhardt geschrieben und erschien im November 2017 im Verlag edition oberkassel. Es umfasst etwas mehr als 200 Seiten.

Die ersten Seiten des Prologes haben mich schon zu Beginn gefesselt. Eine ziemlich bizarre Story um einen 16-jährigen Teenager, dessen großes Problem es ist, noch nie mit einem Mädchen geschlafen zu haben. Was hat das aber mit dem Fall von Störmer zu tun? Nun, lasst euch überraschen.

Leider muss ich sagen, gab es dann erst mal eine ganze Weile keine Spannung mehr im Buch. Der Plot plätschert so vor sich hin und manchmal fehlte mir sogar der Zusammenhang. Das fand ich sehr schade, denn das letzte Drittel des Buches hat es dann wieder geschafft, mich so zu fesseln, wie ich es die ganzen vorherigen Seiten gehofft hatte. Hier läuft der Leser aber vorher Gefahr, das Buch einfach abzubrechen.

Beim Setting des Buches hat der Autor gut recherchiert, denn die Orte, an denen der Leser sich wiederfindet, gibt es tatsächlich. Handlungsort ist Sachsen-Anhalt, genauer gesagt das Mansfelder Land, eine Region im südwestlichen Teil Sachsen – Anhalts. Auch das Schloss, auf dem das Klassentreffen stattfindet, gibt es wirklich und ist heute ein Hotel.

Der Hautprotagonist des Buches ist Richard Störmer. Er wird dem Leser als Eigenbrötler beschrieben. Diese Eigenschaft betrifft nicht nur sein Privatleben, sondern spiegelt sich auch in seiner Arbeit wieder. Hier kann ich mir nur schwer vorstellen, dass in der Realität solche Alleingänge, wie Störmer sie im Buch fabriziert, ohne Konsequenzen bleiben. Außerdem fand ich, dass er seine Kompetenzen das ein oder andere Mal ganz schön überschritten hat. Störmer ist nicht sehr tiefgründig beschrieben und ich kann nicht mal wirklich sagen, ob er mir sympathisch war oder eben nicht. Dafür war er einfach zu – wie soll ich sagen – unscheinbar.

Ralf Gebhardt lässt den Leser nicht bis zum Schluss im Unklaren, was den Täter betrifft, der hier die Frauen verschleppt und ermordet. Man muss nicht bis zum Ende des Buches raten, wer es denn sein könnte, fiebert aber dennoch seiner Ergreifung entgegen. Nicht schlecht gelöst finde ich diese Methode, den Leser so bei Laune zu halten. Zumal es sich bei den Opfern plötzlich nicht mehr nur um für Störmer fremde Personen handelt, sondern der Fall eine für ihn persönliche Wendung nimmt. Das gibt dem ganzen noch mal einen Extrakick. Das Motiv des Mörders ist für den Leser schwer nachvollziehbar, seine Art zu foltern und morden noch viel weniger, denn diese ist schon ziemlich brutal und lässt einem die Nackenhaare hoch stehen beim Lesen.

Leider gab es für mich während des Lesens auch einige Ungereimtheiten. Zum einen ist die Verbindung, die Störmer zwischen den gefundenen Leichen und den verschwundenen Frauen vom Klassentreffen herstellt, echt ein wenig weit hergeholt und für den Leser einfach nicht als solche erkennbar. Dann gab es am Schluss des Buches eine Szene, wo ich mich gefragt habe, wie es sein konnte, dass der Staatsanwalt wusste, wo sich Störmer gerade befindet? Einen Hinweis darauf gab es nirgends. Der Autor musste sich wohl hier einfach was einfallen lassen, sonst wäre diese Szene für Störmer böse geendet.

Beim Ebook sind auch die Absätze der Seiten sehr schlecht gelöst. Da liest man in einer Szene und ist auf der nächsten Zeile plötzlich in einer anderen Szene. Das ist sehr verwirrend für den Leser und ich musste öfters die entsprechende Passage mehrfach lesen, um sie zu verstehen. Das sollte man noch mal ändern.

Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Sie sind abwechselnd aus der Sicht des Hauptkommissars und aus der Sicht des Täters geschrieben. Allerdings nicht von Beginn des Buches an. Da tritt der Täter noch deutlich in den Hintergrund. Vielleicht wäre es aber gerade im ersten Drittel des Buches besser gewesen, den Mörder und seine Taten öfters „zu Wort“ kommen zu lassen. Dadurch wäre die Spannungsflaute nämlich wesentlich geringer ausgefallen und man läuft nicht Gefahr, dass der Leser das Buch abgebrochen in die Ecke legt. Was mich ebenfalls gestört hat am Buch, ist der Schluss. Nicht das Finale an sich, sondern das offene Ende. Bei einem Roman ohne Fortsetzung finde ich es einfach unangebracht, den Leser mit so einem Cliffhanger stehen zu lassen.

Alles in allem finde ich, dass das Buch „Ich schenke dir den Tod“ ein gutes Erstlingswerk des Autors ist (neben seinen Anthologiewerken), aus dessen Fehlern bzw. den Kritikpunkten, die die Leser anbringen, der Autor aber noch lernen kann.


 

Ihr habt bestimmt gemerkt, dass dieser Beitrag ein wenig anders ist als meine sonstigen hier geschriebenen Rezensionen. Das hat auch einen Grund. Ihr habt diesmal die Möglichkeit, ein Printexemplar oder Ebook dieses Buches zu gewinnen. Beantwortet mir doch einfach in einem Kommentar, warum ihr dieses Buch gewinnen und lesen wollt und schon seid ihr im Lostopf. Einsendeschluss ist der 12.12. 2017 23:59Uhr.

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Das Kleingedruckte:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Yvonne Hantschel organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 12.12.2017 um 23:59 Uhr.

NEUERSCHEINUNG “ Der Schleicher“ – der 3. Daria-Storm Thriller ab 14.11. erhältlich

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KLAPPENTEXT:

Ein Mann verstümmelt sich selbst im Drogenwahn. Eine Frau verbrennt in einer Kühlkammer. Immer mehr bizarre Todesfälle häufen sich in ganz Deutschland. Handelt es sich dabei um Unglücke? Oder stimmt, was im Internet spekuliert wird, und es steckt ein Killer dahinter? Dort glaubt man längst an den Schleicher, einen Serienmörder, der seine Taten als groteske Unfälle tarnt. Daria Storm und ihr Team werden auf ihn angesetzt. Sie nimmt die Herausforderung an, obwohl sie mit anderen Dingen zu kämpfen hat: mit den Schatten der Vergangenheit. Mit einem alten Bekannten, der auf der Flucht ist. Und mit dem Verdacht, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befindet. Wird sie den Schleicher bezwingen? Oder wird sie zum Opfer ihrer wachsenden Paranoia?

Das Buch „Der Schleicher“ stammt aus der Feder der sympathischen Autorinnen Nadine d‘ Arachat und Sarah Wedler und ist ab 14.11.2017 erhältlich. Es gibt, wie man auf dem Cover unschwer erkennen kann, 2 Vorgängerbände dazu. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, diese vorher zu kennen, es empfiehlt sich aber.

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Ich kann euch diese Bücher nur wärmstens empfehlen………

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„Ich komm dich holen, Schwester“ – von Kelly Anne Blount

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Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Loewe (11. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785584970
ISBN-13: 978-3785584972
Preis: 9,95€

Der Wattpad-Erfolg endlich als Buch! Amazon-Bestsellerautorin und Watty-Award-Gewinnerin Kelly Anne Blount legt mit Ich komm dich holen, Schwester einen atemberaubenden Psychothriller vor. Ein absolutes Must-Read für Fans des subtilen Horrors!

Was eigentlich ein romantischer Abend werden sollte, entwickelt sich für Abriana zu einem wahren Albtraum. Gefesselt erwacht sie im Kofferraum ihres Blinddates Easton Pierce. Ihr Kidnapper bringt sie in ein abgelegenes Versteck mitten im Wald und hält sie dort gefangen. Schnell begreift Abriana, dass die Entführung nicht bloß die Tat eines gestörten Stalkers ist. Easton scheint mit einer unbekannten Person im Hintergrund zusammenzuarbeiten, die sie um jeden Preis tot sehen will. Doch Abriana weiß nicht, dass sich hinter dieser Person jemand verbirgt, der ihr nahesteht …

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„Ich komm dich holen, Schwester“ ist ein Thriller, der auf der ebook Plattform Wattpad ein Millionen Publikum begeisterte. Auf Wattpad kann man sich als Leser bzw. Autor registrieren und seine geschriebenen Geschichten auf der Plattform veröffentlichen bzw. als Leser diese lesen und anschließend bewerten. Das Buch „Ich komm dich holen, Schwester“ stammt aus der Feder von Kelly Anne Blount und ist nach dem Erfolg auf Wattpad im Loewe Verlag im Oktober 2017 erschienen.

Es geht um die junge Frau Abriana, die von einer Internet Bekanntschaft zum Essen eingeladen, aber bevor es dazu kommt, gekidnappt und in eine Hütte verschleppt wird. Abriana kennt ihren Peiniger nicht wirklich und ahnt, dass sie hier einen großen Fehler gemacht hat, sich so unbedarft mit diesem Easton zu treffen. Easton verhält sich sehr merkwürdig Abriana gegenüber. Auf der einen Seite droht er sie umzubringen, wenn sie nicht tut, was er sagt, auf der anderen Seite ist er fast fürsorglich zu ihr und entschuldigt sich für sein Verhalten bei Abriana. Nach einigen Telefonaten zwischen Easton und einer unbekannten Person, die Abriana mithört, ist ihr klar, dass da mehr hinter ihrer Entführung steckt und Easton nicht der Mann ist, der er vorgibt, zu sein. Doch wer könnte Abriana nach dem Leben trachten?

 

Das Buch mit seinen knapp 200 Seiten habe ich in einer Nacht gelesen. Trotz einiger Kritikpunkte kann man das Buch irgendwie nur schwer aus der Hand legen. Was mich am meisten gestört hat, muss ich sagen, war der Schluss des Buches. Hier muss der Leser zwischen den Zeilen lesen, um zu erfahren, wer…….ich kann an dieser Stelle nicht mehr schreiben ohne zu spoilern. Mein erster Gedanke war ja, dass es eine Fortsetzung des Werkes gibt, aber dem ist leider nicht so. Also bleibe ich als Leser hier doch ein wenig unbefriedigt zurück, was das Ende des Buches betrifft.

Es gibt einige Szenen im Buch, über die der Leser stolpert, die absolut zurecht gebogen sind. Um nur eine näher zu erläutern: Da springt im Sonnenuntergang eine Person mit Tauchermaske in einen See, in dem sie Tage zuvor Beweismaterial hineingeworfen hat und findet diese doch tatsächlich wieder? Sorry, das funktioniert überhaupt nicht.

Etwas unglücklich gewählt ist auch der Titel des Buches. Weiß der Leser doch sehr schnell, mit wem er es hier zu tun hat als Täter. Man kommt zwar auch beim Lesen zeitnah auf den Täter, aber muss man denn gleich mit der Nase darauf gestoßen werden?

Die Charaktere sind nicht sehr tief ausgearbeitet, richtige Sympathiepunkte hatte keiner der Protagonisten bei mir.

Die Handlung ist trotzdem spannend, obwohl die Handlung vorhersehbar ist. Es geht im Buch nicht darum, den Täter zu finden, sondern eher um die Frage, ob und wann dieser denn entlarvt und von der Polizei geschnappt wird.

Die Kapitel sind kurz und immer aus wechselnder Perspektive der Protagonisten geschrieben, was dem Buch zusätzlich Spannung verleiht.

Alles in allem ist es eine spannende, unterhaltsame Lektüre, den Hipe auf der ebook Plattform Wattpad kann ich aber dennoch nicht wirklich nachvollziehen.

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„M.I.A. – das Schneekind“ – von Kathrin Andres und Edgar Rai

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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (18. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008949
ISBN-13: 978-3352008948
Preis: 12,99

„Was ist der Mensch?“

Sandra hat eben die Affäre mit ihrem Chef beendet, als sie auf einer vereisten Straße in den Schweizer Bergen in einen Unfall verwickelt wird. Der Fahrer stirbt, doch ein Mädchen auf dem Rücksitz ist offenbar unverletzt: die neunjährige Mia. Von ihrer Adoptivmutter wird sie in ein Forschungsinstitut gebracht. Sandra darf das Mädchen fortan nicht mehr sehen – vielmehr geraten alle in Gefahr, die mit Mia zu tun hatten. Ein Haus geht in Flammen auf, eine Leiche wird gefunden – und Sandra wird plötzlich verfolgt.

 

Ein atmosphärischer dichter Thriller um ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten

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Sandra, die sich gerade von ihrem Chef, mit dem sie eine Affäre hatte, getrennt hat, wird in den Schweizer Bergen bei schlechtem Wetter in einen Unfall verwickelt, wo sie mit einem Auto kollidiert, welches viel zu schnell gefahren ist. Der Fahrer stirbt noch am Unfallort und auf dem Rücksitz entdeckt Sandra ein kleines, leicht verletztes Mädchen – Mia. Nach einer Nacht in einer Berghütte werden sie am Morgen von der Bergwacht gerettet und ins Tal gebracht, wo Mia´s Adoptivmutter schon auf sie wartet. Sandra will Mia und ihre Mutter am nächsten Tag besuchen, einerseits, um zu sehen, wie es Mia geht, andererseits hat sie aber die Medikamentenbox von Mia am Vortag vergessen, der Mutter mitzugeben. Im Haus von Mia ist deren Mutter sehr reserviert und Mia anscheinend nicht Zuhause, sondern laut Aussage der Mutter in einem privaten Institut. Sandra hat den Verdacht, dass es um die kleine Mia ein Geheimnis gibt, dass das Mädchen besondere Fähigkeiten hat und auch sonst kein normales Kind ist, wie man es für gewöhnlich kennt. Sandra beginnt nachzuforschen und muss schnell feststellen, dass es Personen gibt, die dies mit allen Mittel unterbinden möchten.

„M.I.A. – das Schneekind“ ist ein Gemeinschaftswerk der Autoren Kathrin Andres und Edgar Rai. Das Buch umfasst um die 300 Seiten und ist im Verlag Rütten & Loening im August 2017 erschienen.

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Das lag zum einen an der packenden Geschichte, zum anderen aber an der Thematik des Buches, auch wenn die Autoren nicht sehr tiefgründig oder hochwissenschaftlich darauf eingegangen sind.

Was ich mir mehr gewünscht hätte, wäre die Protagonistin Mia selbst gewesen. Dafür, dass das Buch ihren Titel trägt und man demzufolge Mia als Hauptprotagonistin erwartet hätte, wurde man als Leser hier ein wenig enttäuscht, da sie kapitelweise überhaupt nicht erwähnt wurde und man als Leser auch keine näheren Informationen über sie bekommt.

Die anderen Charaktere des Buches sind gut ausgearbeitet, wenngleich man manchmal schon den Kopf schüttelt, wie leichtfertig Sandra und ihre Mutter Heide mit ihrem eigenen Leben umgehen und sich mehr als einmal unüberlegt in Gefahr bringen.

Einige Handlungen sind für den Leser vorhersehbar. Doch dies schadet der Spannung im Buch keineswegs. Von Beginn an steigert sich die Spannung, da man schon auf den ersten Seiten direkt ins Geschehen hineinkatapultiert wird und bis zum Schluss mit den Protagonisten des Buches mit fiebert.

Dafür, dass das Buch als Thriller deklariert ist, fehlt es mir allerdings trotzdem ein wenig an nötigem Thrill. Da bin ich als begeisterte Leserin dieses Genre anderes gewohnt. Unterhaltsam und spannend ist das Buch trotzdem gewesen und ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen an Leser, die eine kurzweilige spannende Geschichte lesen möchten.

Gern hätten es noch ein paar Seiten mehr sein können, um der Handlung den nötigen Tiefgang zu geben und auch ein wenig mehr Informationen das Thema Gentechnik betreffend hätten dem Buch nicht geschadet.

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