„Ich komm dich holen, Schwester“ – von Kelly Anne Blount

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Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Loewe (11. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785584970
ISBN-13: 978-3785584972
Preis: 9,95€

Der Wattpad-Erfolg endlich als Buch! Amazon-Bestsellerautorin und Watty-Award-Gewinnerin Kelly Anne Blount legt mit Ich komm dich holen, Schwester einen atemberaubenden Psychothriller vor. Ein absolutes Must-Read für Fans des subtilen Horrors!

Was eigentlich ein romantischer Abend werden sollte, entwickelt sich für Abriana zu einem wahren Albtraum. Gefesselt erwacht sie im Kofferraum ihres Blinddates Easton Pierce. Ihr Kidnapper bringt sie in ein abgelegenes Versteck mitten im Wald und hält sie dort gefangen. Schnell begreift Abriana, dass die Entführung nicht bloß die Tat eines gestörten Stalkers ist. Easton scheint mit einer unbekannten Person im Hintergrund zusammenzuarbeiten, die sie um jeden Preis tot sehen will. Doch Abriana weiß nicht, dass sich hinter dieser Person jemand verbirgt, der ihr nahesteht …

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„Ich komm dich holen, Schwester“ ist ein Thriller, der auf der ebook Plattform Wattpad ein Millionen Publikum begeisterte. Auf Wattpad kann man sich als Leser bzw. Autor registrieren und seine geschriebenen Geschichten auf der Plattform veröffentlichen bzw. als Leser diese lesen und anschließend bewerten. Das Buch „Ich komm dich holen, Schwester“ stammt aus der Feder von Kelly Anne Blount und ist nach dem Erfolg auf Wattpad im Loewe Verlag im Oktober 2017 erschienen.

Es geht um die junge Frau Abriana, die von einer Internet Bekanntschaft zum Essen eingeladen, aber bevor es dazu kommt, gekidnappt und in eine Hütte verschleppt wird. Abriana kennt ihren Peiniger nicht wirklich und ahnt, dass sie hier einen großen Fehler gemacht hat, sich so unbedarft mit diesem Easton zu treffen. Easton verhält sich sehr merkwürdig Abriana gegenüber. Auf der einen Seite droht er sie umzubringen, wenn sie nicht tut, was er sagt, auf der anderen Seite ist er fast fürsorglich zu ihr und entschuldigt sich für sein Verhalten bei Abriana. Nach einigen Telefonaten zwischen Easton und einer unbekannten Person, die Abriana mithört, ist ihr klar, dass da mehr hinter ihrer Entführung steckt und Easton nicht der Mann ist, der er vorgibt, zu sein. Doch wer könnte Abriana nach dem Leben trachten?

 

Das Buch mit seinen knapp 200 Seiten habe ich in einer Nacht gelesen. Trotz einiger Kritikpunkte kann man das Buch irgendwie nur schwer aus der Hand legen. Was mich am meisten gestört hat, muss ich sagen, war der Schluss des Buches. Hier muss der Leser zwischen den Zeilen lesen, um zu erfahren, wer…….ich kann an dieser Stelle nicht mehr schreiben ohne zu spoilern. Mein erster Gedanke war ja, dass es eine Fortsetzung des Werkes gibt, aber dem ist leider nicht so. Also bleibe ich als Leser hier doch ein wenig unbefriedigt zurück, was das Ende des Buches betrifft.

Es gibt einige Szenen im Buch, über die der Leser stolpert, die absolut zurecht gebogen sind. Um nur eine näher zu erläutern: Da springt im Sonnenuntergang eine Person mit Tauchermaske in einen See, in dem sie Tage zuvor Beweismaterial hineingeworfen hat und findet diese doch tatsächlich wieder? Sorry, das funktioniert überhaupt nicht.

Etwas unglücklich gewählt ist auch der Titel des Buches. Weiß der Leser doch sehr schnell, mit wem er es hier zu tun hat als Täter. Man kommt zwar auch beim Lesen zeitnah auf den Täter, aber muss man denn gleich mit der Nase darauf gestoßen werden?

Die Charaktere sind nicht sehr tief ausgearbeitet, richtige Sympathiepunkte hatte keiner der Protagonisten bei mir.

Die Handlung ist trotzdem spannend, obwohl die Handlung vorhersehbar ist. Es geht im Buch nicht darum, den Täter zu finden, sondern eher um die Frage, ob und wann dieser denn entlarvt und von der Polizei geschnappt wird.

Die Kapitel sind kurz und immer aus wechselnder Perspektive der Protagonisten geschrieben, was dem Buch zusätzlich Spannung verleiht.

Alles in allem ist es eine spannende, unterhaltsame Lektüre, den Hipe auf der ebook Plattform Wattpad kann ich aber dennoch nicht wirklich nachvollziehen.

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„M.I.A. – das Schneekind“ – von Kathrin Andres und Edgar Rai

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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (18. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008949
ISBN-13: 978-3352008948
Preis: 12,99

„Was ist der Mensch?“

Sandra hat eben die Affäre mit ihrem Chef beendet, als sie auf einer vereisten Straße in den Schweizer Bergen in einen Unfall verwickelt wird. Der Fahrer stirbt, doch ein Mädchen auf dem Rücksitz ist offenbar unverletzt: die neunjährige Mia. Von ihrer Adoptivmutter wird sie in ein Forschungsinstitut gebracht. Sandra darf das Mädchen fortan nicht mehr sehen – vielmehr geraten alle in Gefahr, die mit Mia zu tun hatten. Ein Haus geht in Flammen auf, eine Leiche wird gefunden – und Sandra wird plötzlich verfolgt.

 

Ein atmosphärischer dichter Thriller um ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten

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Sandra, die sich gerade von ihrem Chef, mit dem sie eine Affäre hatte, getrennt hat, wird in den Schweizer Bergen bei schlechtem Wetter in einen Unfall verwickelt, wo sie mit einem Auto kollidiert, welches viel zu schnell gefahren ist. Der Fahrer stirbt noch am Unfallort und auf dem Rücksitz entdeckt Sandra ein kleines, leicht verletztes Mädchen – Mia. Nach einer Nacht in einer Berghütte werden sie am Morgen von der Bergwacht gerettet und ins Tal gebracht, wo Mia´s Adoptivmutter schon auf sie wartet. Sandra will Mia und ihre Mutter am nächsten Tag besuchen, einerseits, um zu sehen, wie es Mia geht, andererseits hat sie aber die Medikamentenbox von Mia am Vortag vergessen, der Mutter mitzugeben. Im Haus von Mia ist deren Mutter sehr reserviert und Mia anscheinend nicht Zuhause, sondern laut Aussage der Mutter in einem privaten Institut. Sandra hat den Verdacht, dass es um die kleine Mia ein Geheimnis gibt, dass das Mädchen besondere Fähigkeiten hat und auch sonst kein normales Kind ist, wie man es für gewöhnlich kennt. Sandra beginnt nachzuforschen und muss schnell feststellen, dass es Personen gibt, die dies mit allen Mittel unterbinden möchten.

„M.I.A. – das Schneekind“ ist ein Gemeinschaftswerk der Autoren Kathrin Andres und Edgar Rai. Das Buch umfasst um die 300 Seiten und ist im Verlag Rütten & Loening im August 2017 erschienen.

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Das lag zum einen an der packenden Geschichte, zum anderen aber an der Thematik des Buches, auch wenn die Autoren nicht sehr tiefgründig oder hochwissenschaftlich darauf eingegangen sind.

Was ich mir mehr gewünscht hätte, wäre die Protagonistin Mia selbst gewesen. Dafür, dass das Buch ihren Titel trägt und man demzufolge Mia als Hauptprotagonistin erwartet hätte, wurde man als Leser hier ein wenig enttäuscht, da sie kapitelweise überhaupt nicht erwähnt wurde und man als Leser auch keine näheren Informationen über sie bekommt.

Die anderen Charaktere des Buches sind gut ausgearbeitet, wenngleich man manchmal schon den Kopf schüttelt, wie leichtfertig Sandra und ihre Mutter Heide mit ihrem eigenen Leben umgehen und sich mehr als einmal unüberlegt in Gefahr bringen.

Einige Handlungen sind für den Leser vorhersehbar. Doch dies schadet der Spannung im Buch keineswegs. Von Beginn an steigert sich die Spannung, da man schon auf den ersten Seiten direkt ins Geschehen hineinkatapultiert wird und bis zum Schluss mit den Protagonisten des Buches mit fiebert.

Dafür, dass das Buch als Thriller deklariert ist, fehlt es mir allerdings trotzdem ein wenig an nötigem Thrill. Da bin ich als begeisterte Leserin dieses Genre anderes gewohnt. Unterhaltsam und spannend ist das Buch trotzdem gewesen und ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen an Leser, die eine kurzweilige spannende Geschichte lesen möchten.

Gern hätten es noch ein paar Seiten mehr sein können, um der Handlung den nötigen Tiefgang zu geben und auch ein wenig mehr Informationen das Thema Gentechnik betreffend hätten dem Buch nicht geschadet.

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„Hartmann und der böse Wolf“ – von Michael Frey Dodillet

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Broschiert: 335 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2017 (21. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404175514
ISBN-13: 978-3404175512
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Preis: 12,90€

Hartmann, Ex-Kommissar und Privatdetektiv wider Willen, soll Hundetrainer Bert Wolf unter die Lupe nehmen. Der hat seit der Eröffnung seiner Nobel-Hundeschule „Alpha Wolf“ nicht nur einen Berg Schulden, sondern auch sonst viel Dreck am Stecken. Aber dann liegt Wolf eines Tages ziemlich tot im Wald. Das Rudel der Verdächtigen ist groß. Zusammen mit Gitte-Bruno ermittelt Hartmann undercover in der illustren Welt der Hundefreunde – und stößt auf windige Machenschaften, verschrobene Trainer und bissige Frauchen aus der Schickeria -.

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Hartmann, Privatdetektiv und Ex- Kriminalkommissar, erhält telefonisch einen neuen Auftrag. Er soll einen Hundetrainer beschatten, da der Auftraggeber noch eine ganze Menge Geld von diesem bekommt. Tja, wie macht man das aber am besten und vor allem am unauffälligsten ohne Hund? Gar nicht, weil es schier unmöglich ist, ohne Hund unauffällig in einer Hundeschule aufzutauchen. Also schaut Hartmann als erstes zu, dass er irgendwoher einen Vierbeiner bekommt und sich mit dem dann Zutritt in die Hundeszene verschaffen kann. So kommt Gitte-Bruno ins Spiel, eine Hündin, die er sich mal eben aus dem Tierheim ausborgt, um seinen Auftrag ausführen zu können. Bei Wolf und seiner Hundeschule „Alpha Wolf“ bucht Hartmann Einzelstunden und erhält so einen Einblick in die High Society der Hundeszene. Nur dumm, dass schon nach den ersten Trainingseinheiten Wolf tot im Wald liegt und Hartmann noch keinen Schritt voran gekommen ist bei seinen Ermittlungen. Aber er gibt so schnell nicht auf und ermittelt weiter undercover mit Hilfe der Hundetrainerin Marlene und ehe er sich versieht, bekommt er erstens Gitte-Bruno nicht mehr los und steckt zweitens auch noch mitten drin in den Mordermittlungen von Wolf, was seinen Ex-Kollegen vom Kommissariat überhaupt nicht passt.

Vom Autor Michael Frey Dodillet habe ich schon einige Bücher gelesen und so war ich gespannt auf seinen ersten Kriminalroman. Wer selbst Besitzer eines Hundes ist, für den sind seine Bücher eigentlich ein „must have“. Und auch dieses Buch hat meine Lachmuskeln wieder ganz schön strapaziert, obwohl es sich um einen Kriminalroman handelt. Die flotten Sprüche Hartmanns sind phänomenal und bescherten mir amüsante Stunden beim Lesen des Buches.

Er schafft es, dass man sich beim Lesen selbst ertappt sieht, was missglückte Erziehungsversuche beim eigenen Hund angeht. Kommt einem alles irgendwie bekannt vor, was da im Buch an Maßnahmen so betrieben wird, um einem Hund die einfachsten Kommandos beibringen zu wollen. Da werden die Ermittlungen für Hartmanns Fall ab und an zur Nebensächlichkeit.

Geschickt versteht es der Autor, den Leser auf falsche Fährten zu führen und am Ende muss man sich eingestehen, dass man keinen blassen Schimmer hat, wer Wolf im Wald ermordet hat. Mir ging es jedenfalls so.

Hartmann als Hauptprotagonist ist ein Typ nach dem Motto „Außen hart, innen weicher Kern“ und das macht ihn trotz der flotten Sprüche auch so sympathisch mit Gitte-Bruno an seiner Seite.

Marlene ist eine taffe Frau, die wie Hartmann einen flotten Spruch nach dem anderen auf Lager hat und Hartmann des Öfteren die Meinung geigt. Mir hat sie daher sehr gefallen und ich hoffe, sie bleibt uns auch in den weiteren Bänden um Privatdetektiv Hartmann erhalten.

Das Buch lässt sich absolut flüssig lesen, was nicht zuletzt am großartigen Humor lag, den der Autor hier gekonnt in die verschiedenen Szenen einflechtet. Man kann wunderbar miträtseln, was die Ermittlungen betrifft und auch wenn ich nicht auf den Täter gekommen bin, hat es mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich freue mich auf weitere Abenteuer von Hartmann, Gitte-Bruno und Marlene.

Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ist schon jetzt eines meiner Highlites an gelesenen Büchern in diesem Jahr.

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Meine Lesemonat September

Da ich nun wieder mehr Zeit zum lesen und rezensieren habe, freue ich mich echt, dass ich endlich wieder zum lesen komme, ohne unter Druck zu stehen. Besser noch….ich kann auf Arbeit lesen ( erlaubt vom Arbeitgeber ). Da hoffe ich auch, meinen SUB ein wenig abbauen zu können…..obwohl, zur Zeit gibt es so tolle Neuerscheinungen und ich bin mal wieder dem Kaufrausch beim örtlichen Buchhändler verfallen. So geht er wenigstens wegen mit nicht pleite.

Im September habe ich einige Bücher gelesen oder begonnen zu lesen.

Komplett gelesen habe ich

„Todesreigen“ von Andreas Gruber

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„Gottes rechte Hand“ von Rhena Weiss

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„Hartmann und der böse Wolf“ von Michael Frey Dodillet

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„Blutroter Frost“ von Meredith Winter

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„M.I.A. Das Schneekind“ von Edgar Rai und Kathrin Andres

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Das ergibt insgesamt 1970 Seiten, wenn ich nur die komplett gelesenen Bücher zähle. Bin ich ja fast schon wieder in meiner alten Form. Am besten gefallen haben mir „Todesreigen“ und “ Hartmann und der böse Wolf“.

Begonnen zu lesen habe ich

„Der Augenmacher“ von Elias Haller

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„Woman in Cabin 10 “ von Ruth Ware

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Wie sieht den euer Lesemonat September aus? Seit ihr zufrieden? Wie fandet ihr die gelesenen Bücher?

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